Sonntag, 17. November 2013
Anwendung

Osteopathie hilft gut bei akuten, also bis zu 2 Wochen andauernden, schmerzhaften Muskelspannungsstörungen an der Wirbelsäule, z B " Hexenschuss" und Spannungskopfschmerz.
Aber auch bei langdauerndem abnutzungbedingtem Gelenkschmerz, also Arthroseschmerz, ist immer ein Teil des Schmerzes spannungsbedingt und somit behandelbar.
Je mehr Abnutzung oder Entzündung am Gelenk, desto geringer der Nutzen.
Auch Lymphtechniken gehören dazu, insbesondere bei rezidivierenden Infekten im Kopf, z B Mittelohrentzündung bei Kindern oder Neigung zu Nierenbeckenentzündungen kann die Behandlung der bindegewebigen Organumgebung den Verlauf gut beeinflussen. Es hat sich bewährt, jeweils 1-2 dieser Techniken "mit nach Hause zu nehmen", d.h. sie sich zu merken und zu üben.

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Für den Bereich der Wirbelsäule, z.B. beim chronischen Schmerzsyndrom der Wirbelsäule, geht die Bundesärztekammer inder Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus (Deutsches Ärzteblatt 2009, Seite 2325 ff.). Im Übrigen gibt es bislang keine Studien, die in wissenschaftlicher Hinsicht die Wirkungsweise der Osteopathischen Medizin bei den oben aufgeführten Krankheitsbildern nachweisen.

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